Rolf Schori Am 22. Oktober 1962 erblickte ein Sonnenschein die Welt. Die ersten Jahre wuchs Rolf mit seinen Lieben in Zrich-Wiedikon auf. Im nahen Quartierpark Kollerwiese konnten er und sein lterer Bruder Klaus sich mit Spielen und beim Schlitteln austoben. Schon damals bte Rolf auf Skis zu fahren, was er spter fters tat. Nach ein paar Jahren wurde es dann in der Wohnung in Wiedikon zu eng, als seine Schwester Silvia fnf Jahre spter geboren wurde. So zog Rolf mit seinem Metti Pia und seinen Geschwistern an die Baslerstrasse in Zrich-Altstetten. Auch die jhrlichen und langen Zug Reisen mit seinem Paps und den Geschwistern nach bella Italia an die Adria haben ihn geprgt.Schon damals war er ein Sonnenkind. Weil er so gerne feierte und immer Lebensfroh war, genoss er am liebsten mit seinen Kumpels die Freizeit. Die drei Musketiere" Marcel, Andi und Rolf, eroberten mit ihren ersten Autos Zrich und das nahe Ausland. Das war ein Spass! Auch profitierte Silvia von den selber gemischten Musik Kassetten, welche Rolf als DJ - ja, er war ein echter Discodance Fan - gemixt hatte. Entsprechend musste die Technik immer auf dem neusten Stand sein. An seine Platten und an sein Rack durfte niemand ran! Von den Erlebnissen im Ausgang oder von den vielen Reisezielen wie zum Beispiel Cran Canaria, Ibiza, spter Goa und Hawaii und andere Fun- und Sonneninseln, gbe es sicher so einiges zu Berichten. Jeder hat so seine kleinen Geheimnisse. Mit der Zeit wurde er etwas ruhiger. Und so bewarb er sich als Bademeister in Kilchberg am Zrichsee. Klar, etwas mit Sonne und Wasser musste es schon sein! Dort war er dann einige Saisons ein zuverlssiger und stets frhlicher Bademeister. Braun gebrannt und strahlend! Obwohl seine Familie und Freunde fters Wochenenden und Winterurlaube in Ischgl verbrachten fiel auf, dass er diesen Ort pltzlich jedes Wochenende ansteuerte. Das war so im Jahr 1992. Eines abends als Silvia vom Jgertee schon bald einen Schwips hatte (Rolf kannte den Wirt gut, es ging wohl nicht mit rechten Dingen zu), musste sie von Rolf schon vor dem Abendessen in das gemeinsame Zimmer gebracht werden, wo sie schon bald eingeschlafen war. Irgendwann am Abend ist Rolf dann mit einer jungen Frau in das Zimmer gekommen. Verdutzt lugte Silvia unter der Bettdecke hervor und schaute das hbsche Wesen mit dem langen blonden Haaren an, welches auf einem Stuhl Platz genommen hatte. Sie wartete geduldig und lautlos, bis Herr Schori mit dem Duschen fr den Ausgang fertig war. Und so wurden aus Wochenendbesuchen pltzlich 6 Wochen Ischgl. Kaum ein Jahr verging bis sich Rolf und Andrea in Ischgl das Ja-Wort gaben. Sie bernahmen die Badi Bassersdorf. Die darauf folgenden 5 Jahre vergingen wie im Flug. 1994 erblickte Michael das Licht der Welt. Der Knirps verbrachte jede Minute bei Wind und Wetter mit seinem Papa in der Badi. 1995 kam klein Saskia dazu, auf die sich Rolf sehr freute, ein Mdchen. Aber die Familie war noch nicht komplett, denn 1997 kam noch Ramona, das Nesthckchen dazu. Sie verbrachten 10 Jahre in Bassersdorf, wo Rolf sehr beliebt war. Viele seiner heutigen Freunde lernte er dort kennen & schtzen. Familie Corrodi und Familie Schori bildeten durch ihr tgliches Beisammensein fast schon eine Grossfamilie. Gerne genoss Christoph mit ihm sein ber alles geliebtes Gsser Bierchen. 2002 zgelte er mit seiner Familie nach Volketswil. Mit dem Umzug kam auch eine neue Arbeitsstelle. Gemeinsam mit seinem Freund Thomas Vollenweider grndete er die Hauswart Firma Visag. Bei der Arbeit war er stehts zuverlssig und pnktlich. Er war Ansprechpartner fr Mitarbeiter wie auch Kunden, fr alle ein guter Freund. Rolf war immer aufgestellt, nie schlecht gelaunt. Bei Firmenausflgen hat er alle mit seiner Power mitgezogen. Er hat das Team zusammen gehalten. Er war die gute Seele / das Herz vom Visag Team. 2012 erfuhr er von seiner schweren Krankheit. Bis zum Schluss hat er gekmpft und die Hoffnung nicht aufgegeben. Bis zum Schluss hat er seine Kinder soweit er konnte untersttzt. Die Firma Visag war immer eine grosse Sttze fr ihn, dafr war er sehr dankbar. Sie brachten es fertig und installierten einen eigenen grossen Flachbildschirm Fernseh mit Satellitenschssel in seinem Zimmer. Rolf schtzte sehr die Hilfe, die er von seinen Kindern Michael, Saskia, Ramona, von seiner Ex-Frau Andrea, sowie seiner besten Freundin Yvonne bekam. Wir alle vermissen Dich. Du fehlst uns. Begrenzt ist das Leben, doch unendlich ist die Erinnerung.